flowbee goes Zeitschriften - MEIN SCHÖNER LANDGARTEN & GARTENSPASS

Wir hatten die Ehre unsere Naturkinos in gleich zwei renommierten Magazinen vorstellen zu dürfen: In der GARTENSPASS Ausgabe 9/24 und MEIN SCHÖNER LANDGARTEN Ausgabe 3/25, beide erschienen im BurdaVerlag, Offenburg. Gemeinsam mit Autorin Antje Sommerkamp durften wir den Lesern Schritt für Schritt zeigen, was eine gute Nisthilfe ausmacht! 


Nisthilfen für Wildbienen

Einige Arten der friedfertigen Bestäuber legen ihre Brutkammern in röhrenartigen Hohlräumen an. Selbst gebaute Nisthilfen bieten ihnen wertvolle Kinderstuben

Florian Wester, Erfinder der „WiBiNis", zeigt uns den Bau der Nisthilfen

Material und Werkzeug

  • trockenes, heimisches Laubholz (z. B. Eiche, Esche od. Buche), Blockgröße 10 x 10 x 24 cm
  • Extralange Holzbohrer mit Vorschneidern und Zentrierspitze (z. B. Famag HSS-G 1599-Serie)
  • schnelldrehende Bohrmaschine
  • Rundfeile oder Schleifpapier
  • Leinöl
  • Nägel (z. B. aus Kupfer oder Edelstahl)
  • Dach (z. B. Schiefer)

1. Als Rohlinge verwendet Florian Eichenholz, geeignet sind auch Esche, Buche oder Robinie. Tipp: Beim Sägewerk nach Reststücken fragen. Die Rohlinge sollten mindestens 10 cm tief und breit sowie mindestens 20 cm hoch sein.

2. Die Röhren werden ins Längsholz, also senkrecht zur Maserung, gebohrt. Hier per Standbohrmaschine, es geht aber auch mit normaler Bohr-maschine.

3. Die Durchmesser der Röhren variieren zugunsten verschiedener Wildbienenarten - mehrere Bohraufsätze (Ø 3-8 mm) machen es möglich. Die Länge der Röhren sollte jeweils dem Zehnfachen des Durchmessers entsprechen. Die Röhren mit 1-2 cm Abstand - auch musterartig - verteilen.

4. Per Rundfeile oder zusammengerolltem Schleifpapier werden die Wände der Röhren geglättet, damit die Bienen beim Rein- und Rauskrabbeln nicht mit ihren Flügeln hängenbleiben.

5. Als Verzierung brennt Florian per Brennstempel die Marke auf.

6. Witterungsbeständiger werden die Nisthilfen durch das Auftragen von Leinöl.

7. Das Schutzdach, aus Schiefer oder Holz wird aufgenagelt.

8. Der beste Platz für die Nisthilfe ist regengeschützt in ca. 1-2 m Höhe. Sie bleibt stets draußen. Die Röhren werden ab dem Frühjahr von den Bienen mit Brutkammern, Eiern und Pollenvorrat bestückt und vorne verschlossen. Die neuen Wildbienen schlüpfen im darauffolgenden Jahr.

 

Hier noch die Titelblätter der Zeitschriften: 


 

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